Stark vor Ort: FDP Bad Breisig

Die FDP bleibt beim Thema Rheinradweg am Ball. Die Freien Demokraten hatten den schlechten Zustand besonders auf der Strecke zwischen der Bad Breisiger Rheinpromenade und der NATO-Rampe am Sinziger Bootshaus kritisiert und gefordert, dass mit Blick auf die touristische Bedeutung bald eine Erneuerung/Sanierung anstehen muss. „Schlaglöcher und Bodenwellen sind keine gute Visitenkarte“, hatten der FDP-Vorsitzende von Bad Breisig, Dirk Herminghaus, und der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber festgestellt.

Van Bebber hatte jetzt den Vorsitzenden des Umweltausschusses im rheinland-pfälzischen Landtag, Marco Weber, eingeladen, sich selbst ein Bild vom Zustand des Radwegs zu machen. Dieser bestätigte den Handlungsbedarf: „Der Radtourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für ganz Rheinland-Pfalz. Besonders der Rheinradweg ist ein touristisches Aushängeschild, aber auch für Bad Breisig eine wichtige Verbindung ins Ahrtal. Gerade mit Blick auf die Landesgartenschau sollte dieser in einem attraktiven Zustand sein“, erklärte Weber. Hier sei natürlich auch zu prüfen, inwieweit das Land hier in die Förderung einsteigen kann.

„Auch der Landesbetrieb Mobilität bestätigt, dass hier Handlungsbedarf zur Verbesserung der strukturellen Substanz dieser wichtigen Radwegeverbindung am Rhein besteht“, erläutert van Bebber, der ebenso den zuständigen Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Cochem, Bernd Cornely, angefragt hatte. „Das LBM stellt auch grundsätzlich finanzielle Zuschüsse für Instandsetzungsmaßnahmen in Aussicht, die über den reinen Unterhaltungsaufwand hinausgehen.“

Herminghaus sieht jetzt die Kommune in der Pflicht. „Jetzt muss die Stadt das Projekt in Gang setzen, ein technisches Konzept erarbeiten lassen und entsprechende Förderanträge stellen.“ Pressemitteilung der FDP Bad Breisig

 

Beschreibung zum Bild: Auch der FDP-Landtagsabgeordnete Marco Weber (Zweiter von rechts) sieht ebenso wie (von links) Dirk Herminghaus, Ulrich van Bebber und der Sinziger FDP-Vorsitzende Martin Thormann Handlungsbedarf angesichts der vielen Bodenwellen und Löcher auf dem Rheinradweg zwischen der NATO-Rampe in Sinzig und der Rheinpromenade Bad Breisig.

 

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