Erster Stammtisch des FDP Stadtverbandes Bendorf im neuen Jahr

Am 17. Januar 2018 fand im Berghotel Rheinblick in Bendorf der erste Stammtisch des FDP Stadtverbandes Bendorf im neuen Jahr statt. Dazu hatten sich auch Mitglieder aus den angrenzenden Ortsvereinen, so aus Weißenthurm und Vallendar und der ehemalige Direktkandidat Florian Glock aus Höhr-Grenzhausen eingefunden. Besonders erfreulich waren auch die Anwesenheit des Bezirksvorsitzenden Alexander Buda und der stellv. Bezirksvorsitzenden und Kreisvorsitzenden Susanne Rausch-Preissler, sowie dem stellv. Bezirksvorsitzenden Prof. Martin Kaschny aus Lahnstein, worauf der örtliche Vorsitzende Günther Bomm in seiner Begrüßung und seinem Ausblick auf das vor uns liegende Jahr hinwies, zeigt es doch deren Interesse und Unterstützung der Basisarbeit.

Der Bezirksvorsitzende fasste dann das Wahlergebnis 2017 zusammen: Von den vier Wahlbezirken im Land hat der Norden die vergleichsweise beste Anzahl an Erst- und Zweitstimmen erzielt und damit die Wählerstimmen nicht nur gegenüber dem früheren Wahlergebnis wie in den übrigen Wahlbezirken verdoppelt, sondern sogar um 125 % übertroffen. Die Mitgliederzahl von knapp 850 Mitgliedern bei seiner Amtsübernahme überstieg zum Jahresende die Marke von 1.000. Im Hinblick auf die Landtagswahl 2019 wünschte er sich, die Umfragewerte zu steigern.

Dazu gehört nicht zuletzt, dass die „geräuschlose und solide Zusammenarbeit in der Ampelkoalition“ in der Bevölkerung bewusst gemacht werden muss. Die FDP hat sich in der Regierungsarbeit nicht nur „als Stabilisator und Korrektiv“, sondern auch als „zuverlässiger Koalitionspartner“ erwiesen und bewährt. Um hierauf deutlicher hinweisen zu können, schlug der Bezirksvorsitzende vor, auch in Rheinland-Pfalz einen FDP-Generalsekretär zu ernennen. Dieser Gedanke sollte landesweit aufgegriffen werden.

Anschließend berichtete der ehemalige Direktkandidat unseres Bezirkes Florian Glock von seiner Wahl zum Bürgermeister im baden-württembergischen Magstadt. Die Einführung in sein Amt am 6. März 2018 mag den Parteifreunden ein Ausflug ins Badische wert sein.

Stadtratsmitglied Herbert Speyerer verwies auf die letztjährigen Anregungen im Stadtrat zum Kinderhort und auch im Übrigen auf den Auszug aus seiner Haushaltsrede.

Karl-Otto Hahn beklagte, dass sein Vorschlag, das Mittelrheintal vom Bahnlärm durch einen Tunnel im Westerwald zu entlasten und damit den angestrebten Erfolg des Landes bei einer Bewerbung um die Bundesgartenschau 2030 zu erhöhen, weder den Regierungsmitgliedern, noch nachrangigen Mitarbeitern eine Antwort wert war, geschweige dass sie sein Projekt diskutieren, obwohl mit der Eröffnung des St.Gotthard-Tunnels ein erheblicher Anstieg des Güterverkehrs auf der Bahn (30%)  in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung politisch angestrebt werde.

Schließlich klang der Abend nach munter vorgestellten und diskutierten Überlegungen zu eventuellen Anträgen und Veränderungen auf Bundes-, Landes- oder Bezirksebene in gelöster Atmosphäre aus.