Kreisparteitag der Freien Demokraten Neuwied

Geschäftsführender Vorstand v. l. Bernd Altmann, Alexander Buda und Dr. Tobias Kador – krankheitsbedingt fehlen Dr. Kai Rinklage und Christian Hess.
Geschäftsführender Vorstand v. l. Bernd Altmann, Alexander Buda und Dr. Tobias Kador – krankheitsbedingt fehlen Dr. Kai Rinklage und Christian Hess.

Es lag Aufbruchsstimmung in der Luft. Der Wiederaufstieg der Partei ist zum Greifen nah, war man sich auf dem Kreisparteitag der FDP am Freitag in Hümmerich sicher. Zum Auftakt untermauerte Kreisvorstand Alexander Buda dieses positive Stimmungsbild mit starken Worten für seine Parteifreunde: „Es ist wirklich unglaublich, mit wieviel Fleiß und Verstand der Kreisverband zusammenarbeitet“. Die Solidarität sei „vorbildlich“, so Buda. „Es ist nicht übertrieben, diesen Kreisverband als einen der Besten in Rheinland-Pfalz zu bezeichnen“, erklärte Buda stolz über seine Mannschaft. Man sei in den Printmedien und sozialen Netzwerken stark präsent und auch die Mitgliederzahlen hätten sich letzthin positiv entwickelt, hieß es weiter. Vor diesem Hintergrund sei es klar, dass der Kreisverband einen sehr guten Beitrag zum Projekt „Wiedereinzug in den Bundestag“ leisten werde. Denn, so Buda: „Deutschland braucht eine liberale Kraft in der Politik“.

Bei diesem positiven Tenor, war es nicht weiter verwunderlich, dass Vorstand und Kassenwart zügig entlastet waren und Buda einstimmig für eine weitere Amtszeit das Vertrauen ausgesprochen wurde. Stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands sind Dr. Kai Rinklage, Unternehmer aus Neuwied und Dr. Tobias Kador, Sozialrichter aus Ockenfels. Christian Hess wurde als Schriftführer und Bernd Altmann als Kassenwart im Amt bestätigt. Die enorm hohe Zustimmung bei den Wahlgängen, werte er als „Zeichen der Geschlossenheit“, erklärte Buda. Außerdem wurden acht Beisitzer in den Vorstand gewählt, die unter anderem die verschieden Ortsverbände abbilden sollen sowie die Kassenprüfer.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Delegierten für Bezirks-, Landes- und Bundesparteitag bestimmt und die Besetzung der Landesfachausschüsse aus dem Kreisverband beschlossen.

Inhaltlich wurde auf dem Kreisparteitag diskutiert, wie man die berufliche Bildung besser fördern könne. Kritisiert wurde insbesondere die „Überakademisierung“: ein Handwerksberuf oder –Abschluss sei für die Gesellschaft mindestens ebenso wertvoll, wie viele akademische Berufsbilder. Hier müsse ein engerer Kontakt zu den Kreishandwerkerschaften hergestellt werden, um das Thema politisch voranzubringen.

„Packen wir´s an“, demonstrierte Alexander Buda mit dem letzten Satz der offiziellen Veranstaltung Entschlossenheit, was diese und die kommenden Herausforderungen des Kreisverbands betrifft.

Die Presseberichterstattung zum Neuwieder Kreisparteitag finden Sie unter: https://www.fdp-neuwied.de/2017/02/14/kreisparteitag-der-freien-demokraten-neuwied/