Toller Erfolg für den Bezirksverband bei der Landesvertreterversammlung - Sandra Weeser und Florian Glock unter den ersten fünf Plätzen der Landesliste zur Bund

Nackenheim. Auf der Landesvertreterversammlung in Nackenheim am vergangenen Samstag, den 12.11.2016 wurde die FDP-Landesliste zur kommenden Bundestagswahl im September 2017 aufgestellt. Dabei konnten mit Sandra Weeser, Platz 2 und Florian Glock, Platz 5, gleich zwei Vertreter aus dem Bezirksverband Koblenz auf aussichtsreiche Plätze nominiert werden.

Während die Kandidaten anderer Bezirke sich Kampfkandidaturen stellen mussten, folgten die Landesdelegierten der Wahlempfehlung des Bezirksverbandes Koblenz, der bereits im Vorfeld über ein weiterentwickeltes, transparentes Findungsverfahren die Kandidatenauslese hochdemokratisch betrieb. Dabei wurde in Anlehnung an das neue Leitbild der Partei nicht wie früher und in anderen Bezirksverbänden heute noch Usus, der Vorstand mit der Wahlempfehlung befasst. Sondern es wurde im Rahmen eines Kandidatencastings allen Mitgliedern die Chance geboten am Findungsverfahren teilzunehmen. Die Wahlkreiskandidaten der vier Wahlkreise im Bezirk hatten dabei die Möglichkeit Montags vor der Listenaufstellung in Neuwied sich und ihr Programm der Basis vorzustellen. So wurde im direkten Vergleich die Persönlichkeit in Form von Rhetorik und Ausstrahlung vorgestellt und begutachtet. Weiter wurden Fragen nach Alter, Familienstand, beruflichen und parteipolitischen Werdegang gestellt und die Antworten verglichen.

Vom Montag bis zur Delegiertenvorbesprechung am Samstag nutzte die Basis die Zeit um sich in ihren Kreisen mit ihren Delegierten zu beraten. Die 48 gewählten Landesvertreter des Bezirkes waren nun am Morgen vor der Landesvertreterversammlung aufgerufen den Spitzenkandidaten des Bezirksverbandes zu küren.

Die Wahl entfiel auf Sandra Weeser, stellvertretende Landesvorsitzende und Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, aus dem Wahlkreis Altenkirchen/Neuwied. Der Bezirksvorsitzende Alexander Buda hatte die ehrenvolle Aufgabe Sandra Weeser den 200 Landesdelegierten für den Listenplatz 2 vorzuschlagen.

Wie Buda mitteilte ist die Bundestagswahl bereits heute für den Bezirksverband Koblenz ein Gewinn. „Es ist deutlich zu spüren, dass wir uns im Sinne des Leitbildprozesses weiterentwickelt haben und der Verband sich auf dem Wege zur Mitmachpartei befindet. Das ist unsere neue Stärke – das haben unsere Mitglieder mit Disziplin und Geschlossenheit auf der Landesvertreterversammlung bewiesen und die Delegierten des Landes mit ihrer Zustimmung für Sandra Weeser und Florian Glock honoriert“, kommentierte der Bezirksvorsitzende zufrieden.

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Kommentare: 2
  • #1

    Amélie Reinke (Dienstag, 22 November 2016 10:41)

    Sehr geehrter Herr Buda,
    leider kenne ich Frau Weeser nicht, aber ich kenne seit vielen Jahren die rundherum sehr kompetente, intelligente, fleißige und mitreissende - was Wahlkämpfe anbelangt - Christina Steinhausen!
    Es fällt schon auf, dass sie wieder nicht dabei ist.
    Christina Steinhausen ist immer kämpferisch, unangepasst für die liberale Idee eingetreten. Das hat manchen Liberalen in Mainz nicht gefallen. Ich hatte gehofft, dass sich das unter einem neuen Vorstand ändern könnte.
    Ich und viele andere bedauern es sehr, dass Christina Steinhausen wieder nicht dabei ist!
    Amélie Reinke

  • #2

    Alexander Buda (Dienstag, 22 November 2016 11:32)

    Liebe Frau Reinke,

    Christina Steinhausen ist eine herausragende Persönlichkeit der FDP im nördlichen Rheinland-Pfalz. Ihre Wahlergebnisse waren immer die Besten im Land. Sicher hätte sie es ebenso verdient gehabt einen aussichtsreicheren Listenplatz zu erhalten. Leider können haben wir als kleine Partei mehr gute Leute als aussichtsreiche Plätze. Das knappe Ergebnis in der Stichwahl um den ersten Bezirksplatz zeigt, dass viele unserer Parteifreunde auch gerne Christina vorn gesehen hätten. Das Findungsverfahren im Bezirksverband Koblenz war das demokratischste in RLP unter allen Bezirksverbänden. Der Vorsitzende und der Vorstand haben auf die Benennung des Spitzenkandidaten verzichtet und haben sich vornehm in der Frage zurückgezogen und die Mitglieder entscheiden lassen, was sonst nicht üblich ist. Insofern haben wir damit auch die Einflussnahme von außen weitgehend minimiert. Der Vorstand hat damit auch ein Zeichen gesetzt, nämlich dass wir keiner Seilschaft zuspielen und ausschließlich den Freiheiten unserer Mitglieder, der Demokratie und unserem Leitbild einer offenen, aber wettbewerbsorientierten Gesellschaft verbunden sind.