Liberale erkämpfen Erfolg: Windkraft wird eingeschränkt - Keine Verschandelung von Mittelrhein- und Ahrtal

(v. l.): Christina Steinhausen (Ahrweiler), Alexander Buda (Bezirk Koblenz und Kreis Neuwied), Ulrich van Bebber (Ahrweiler), Nicole Westig (Rhein-Sieg), Martina Ihrig (Bad Honnef), Bernd Schlegel (Königswinter) sowie Peter Endler (Bad Honnef).
(v. l.): Christina Steinhausen (Ahrweiler), Alexander Buda (Bezirk Koblenz und Kreis Neuwied), Ulrich van Bebber (Ahrweiler), Nicole Westig (Rhein-Sieg), Martina Ihrig (Bad Honnef), Bernd Schlegel (Königswinter) sowie Peter Endler (Bad Honnef).

Vor genau einem Jahr haben die Freien Demokraten aus den rheinland-pfälzischen Kreisverbänden Ahrweiler und Neuwied sowie aus dem nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam zum Sturm gegen die geplanten Windenergieanlagen auf dem Asberg (Kreis Neuwied) geblasen. Jetzt steht fest, es hat sich gelohnt, die Anlagen dürfen nicht errichtet werden.

 

Der Windpark, der nur 90 m von der NRW-Landesgrenze entfernt hätte entstehen sollen und den die Verbandsgemeinde Unkel zunächst vorangetrieben, schließlich aber selbst zurückgezogen hatte, hätte mit seinen bis zu 200 m hohen Windrädern nicht nur die Naturschutzbemühungen des Rhein-Sieg-Kreises konterkariert. Er wäre auch abträglich für die herrliche Rheinlandschaft und ihre touristische Nutzung gewesen. Und die Aussicht der Rhein-Anlieger im Kreis Ahrweiler auf die andere Flussseite hätten Rotoren geprägt.

Jetzt freuen sich die Liberalen aus den Kreisen Ahrweiler und Neuwied, denn nach dem kürzlich erfolgten Beschluss der rheinland-pfälzischen Landesregierung wird die Windenergie-Politik in Rheinland-Pfalz nun deutlich restriktiver als bisher geregelt. So wurden nicht nur die Mindestabstände zu Wohnbebauungen auf 1.000 m erhöht, bei Anlagen über 200 m sogar auf 1.100 m, sondern auch ganze Bereiche generell für Windenergie-Anlagen  ausgeschlossen. Dies betrifft auch die Täler von Mittelrhein und Ahr, die als landesweit bedeutsame historische Kulturlandschaft betrachtet werden und in denen künftig keine Windräder aufgestellt werden dürfen. „Das ist ein Erfolg, über den wir uns alle riesig freuen“, so Alexander Buda, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Koblenz sowie des Kreisverbands Neuwied.

„Gerade diese beiden Flusstäler prägen unsere Region, sie sind das Aushängeschild und ein Magnet für den Tourismus“, erläutert Christina Steinhausen, die dem Ahrweiler Kreistag angehört. „Damit werden auch die von den Grünen propagierten Windräder auf den Rheinhöhen oberhalb von Remagen obsolet“, frohlockt der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Ahrweiler Ulrich van Bebber.

Der Wandel in der rheinland-pfälzischen Windenergie-Politik sei ausschließlich auf die FDP zurückzuführen. „Dieser Paradigmenwechsel wäre ohne die FDP nicht vorstellbar. Wir Liberale haben die bis dato anhaltende grün-rote Ideologie-Politik in Rheinland-Pfalz beendet. Und wir haben dem Schutz von Natur und Wildtieren, der Entwicklung des Tourismus sowie der Lebensqualität der Bürger vor Ort wieder mehr Gewicht verliehen“, freut sich Buda.

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Kommentare: 2
  • #1

    Halbe (Mittwoch, 19 Oktober 2016 18:16)

    schön , dass es da nicht zur Verschandelung kommt.
    Nur , das ist nicht das Hauptargument gegen die Windkraft, sondern : Wenn kein Wind dann kein Strom . In unserer Gesellschaft ist alles auf Strom angewiesen oder es folgt der Kollaps. Warum trauen sich die Politiker nicht diesen Fehler zu korrigieren? ir müssen immer , egal wieviele dieser Windmonster noch gebaut werden, die gleiche Menge an an Ersatzkraftwerken haben und leisten uns so eine doppelte Stromversorgung , 2016 vorausichtlich 28 Milliarden Euro nur für das EEG nächstes Jahr mehr....

  • #2

    Halbe (Mittwoch, 19 Oktober 2016 18:19)

    Nachtrag : http://www.fortschrittinfreiheit.de/index.php/20-positionen-des-vereins-fortschritt-in-freiheit-e-v