Kreisverband Ahrweiler: FDP sammelt Unterschriften gegen Bargeldverbot

Die Freien Demokraten sammeln Unterschriften gegen das Bargeldverbot, hier beim Infostand in Sinzig. Mit dabei: Julian Schmickler, Stephan Kirchharz, Martin Thormann, Fritz Peter Steinhausen, Ulrich van Bebber, Brigitte Schmickler & Christina Steinahausen
Die Freien Demokraten sammeln Unterschriften gegen das Bargeldverbot, hier beim Infostand in Sinzig. Mit dabei: Julian Schmickler, Stephan Kirchharz, Martin Thormann, Fritz Peter Steinhausen, Ulrich van Bebber, Brigitte Schmickler & Christina Steinahausen

Immer größer wird der Unmut in der Bevölkerung über die geplante Obergrenze für Bargeldzahlungen. Nach Vorstellung der Bundesregierung sollen Beträge von mehr als 5.000 Euro nicht mehr bar bezahlt werden dürfen. Die FDP lehnt den Einstieg in das Bargeldverbot ab. Die Freien Demokraten befürchten, dass dies nur der Einstieg in die Abschaffung jeglicher Barzahlung sei. Der Zwang zu elektronischem Zahlungsverkehr würde in Zukunft alle Zahlungsströme digital dokumentierbar machen. Ein weiterer Schritt in Richtung gläserner Bürger.

“Die Bezahlung mit Bargeld ist ein Stück Freiheit”, betonte der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber”. Um hier gegenzusteuern, sammelt die FDP im Kreis Ahrweiler Unterschriften gegen das Bargeldverbot.

Auch der Spitzenkandidat der FDP für den Landtag, Dr. Volker Wissing, sprach sich vehement gegen diese Pläne aus:

„Union und SPD geht es nicht um die Bekämpfung der Terrorfinanzierung, sondern um die Kontrolle über die Sparguthaben. Mit einer Obergrenze von 5000 Euro will die Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger in der trügerischen Sicherheit wiegen, dass ihr alltäglicher Bargeldgebrauch von der Maßnahme nicht betroffen sei. Dabei ist der Plan nur ein erster Schritt, dem weitere folgen werden. Das langfristige Ziel von Union und SPD ist die Abschaffung des Bargeldes. Damit könnte die Zentralbank einen Negativzins auf die Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger durchsetzen und diese zwingen, ihr Geld auszugeben. Schlimm ist nicht nur, dass die Notenbank quasi auf Knopfdruck die Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger entwerten könnte, die Maßnahme ist auch ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre. Wenn die Regierung die Bürgerinnen und Bürger zwingt, bargeldlos zu bezahlen, legt sie damit auch deren Einkaufsverhalten für Banken und Kreditkartenunternehmen offen. Die Freien Demokraten lehnen den Einstieg in ein Bargeldverbot ab. Bargeld ist gelebte Freiheit, die wir nicht preisgeben sollten.”