Kreisverband Westerwald: FDP-Kreischef soll für die Liberalen in den Mainzer Landtag einziehen

Thomas Roth, Kandidat für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 6
Thomas Roth, Kandidat für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 6
Die Freien Demokraten haben Thomas Roth als Wahlkreisbewerber für den Wahlkreis 6 Montabaur gewählt. Der Kreisvorsitzende der FDP und Kreisbeigeordnete des Westerwaldkreises aus Moschheim erhielt bei einer Versammlung in Ransbach-Baumbach eine 100% Zustimmung.

 

Anlässlich seiner Nominierung betonte Roth, dass vor allem die Abspaltung der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Rennerod vom restlichen Westerwald durch die rot-grüne Mehrheit im Mainzer Landtag anlässlich der anstehenden Landtagswahl kausal für seine Entscheidung gewesen sei.

 

„Der Westerwaldkreis hat sich innerhalb seiner geographischen Grenzen zu einem der wirtschaftlich stärksten Standorte von Rheinland-Pfalz entwickelt. Hieran haben selbstverständlich auch die Menschen der beiden ausgegliederten Verbandsgemeinden einen hohen Anteil. Sollte es in ein paar Jahren zur Umsetzung der bereits angedachte Gebietsstrukturreform kommen, gilt es sich im Interesse aller Westerwälderinnen und Westerwälder für den Erhalt des gesamten Kreis einzusetzen und nicht nach politischem Kalkül und Parteizwängen Entscheidungen zu treffen, wie das bei dem jetzigen Wahlkreiszuschnitt und gegen den mehrheitlichen Willen des westerwälder Kreistages praktiziert wurde. Denn, was zusammengehört soll auch in Zukunft zusammen bleiben. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen dem Wahlkreis Betzdorf/Kirchen und der nun dazugehörenden VG besteht doch gerade mal aus ein paar hundert Metern Grenze, die obendrein noch „vermint“ ist“, betonte Roth mit einem leichten Augenzwinkern weiter.       
Aber auch die Themen Bildung, Wirtschaft und ein effizienterer Umgang mit den erneuerbaren Energien haben eine zentrale Bedeutung für den „freien“ Demokraten. Daneben plädierte Roth dafür, dass das Land verstärkt in eine noch bessere Verkehrsinfrastruktur investieren und vor allem die hierfür notwendigen Verfahren beschleunigen soll. Ebenfalls müssen nach Ansicht von Thomas Roth endlich die Voraussetzung dafür geschaffen werde, dass ein noch zügigerer Breitbandausbau sowie ein flächendeckendes Mobilfunknetz der Funknetzbetreiber im gesamten Land vorangetrieben wird. Diese Lücken sollten unter Einbeziehung aller Beteiligten mit Nachdruck schnellstens geschlossen werden. „Seit 2009 wurden die Zuschüsse für den kommunalen Straßenbau vom Land um rund 25% zurückgefahren und werden nicht mehr an den tatsächlichen Bedarf angepasst; und Gleiches gilt für die Zuschüsse zum Erhalt der Kreisstraßen, obwohl 1/3 aller Kreisstraßen bei der jüngsten Bewertung schlecht abgeschnitten haben. Die Folge: Viele notdürftige Reparaturen anstelle von nachhaltigen Sanierungen und immer schlechter werdende Straßen mit einem erheblichen Wertverfall unserer Verkehrsinfrastruktur. Und das geht nicht nur zu Lasten der Kommunen sondern vor allem zu Lasten der heimischen Wirtschaft, da alle Pendler, Handwerker oder sonstigen Dienstleister davon betroffen sind“, mahnt Roth an.
Roth selbst möchte künftig für eine neue, politische Generation in Rheinland-Pfalz eintreten, die sich ehrlich und vertrauensvoll darstellt und mit neuen Impulsen etwas bewegen will. Vor allem sei es jetzt an der Zeit, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in seine Partei und in eine vernunftgeprägte und weitsichtigere Politik in Rheinland-Pfalz wieder zurückzugewinnen.

„Meine Motivation speist sich für mich aus zwei unumstößlichen Werten, die mein Leben prägt: „Freiheit und Selbstbestimmung“. Zwei Begriffe, die für mich gleichbedeutend sind mit der Möglichkeit zum freiheitlichen Handeln sowie zur persönlichen Entfaltung sowohl bei unternehmerischen als auch als bei politischen Entscheidungen und in der privaten Lebensführung“, so Thomas Roth.

Als B-Kandidat für den Wahlkreis 6 wurde zudem der Kreisschatzmeister der FDP, Thomas Selbach aus Montabaur gewählt.

Zudem konnte sich Thomas Roth anlässlich der Listenaufstellung der rheinland-pfälzischen Freien Demokraten am 18. Juli in Mainz-Finthen bereits im 1. Wahlgang auf Platz 7 durchsetzen.